Kurzkritiken

Its Kind of a Funny Story: and kind of hairy

Der Mann mit dem unaussprechlichen Namen kann auch anders: Zach Galifianakis dient in erster Linie als Identifikationsfigur einer bewegenden, kleinen Komödie. Eine gleichwohl schräge, möchte man meinen, denn sein Image kann der aus Hangover bekannte Schauspieler nicht ganz ablegen; er ist noch genau so skurril, aufgedreht und verschroben wie man ihn kennt. Allerdings gibt ihm die Geschichte um den Jungen Craig, der sich selbst in die Psychiatrie einweist, eine ganz andere Bühne für sein Geschick abnormale, dennoch liebenswürdige Chaoten zu verkörpern.

Wer schon einmal überfordert war mit seinem Leben, kennt dieses Gefühl: zugeschnürt in Atmung, gebremst im Fortschreiten, müde im Gesamten. Eine Therapie in Erwägung zu ziehen oder anderen davon zu erzählen, ist auch heute noch ein Problem. It’s Kind of a Funny Story nimmt sich gleich mehreren Generationen an, zeigt empathisch die Sorgen und Nöte Jugendlicher und Erwachsener, die in der Lage sind, gegenseitig etwas Neues, etwas Befreiendes zu erbauen. Großartig gespielt von Emma Roberts und Viola Davis.

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