Kurzkritiken

We Are Your Friends: And i am like oh okay

Wenn man elektronische Musik nicht mag, beleidigt man We Are Your Friends vermutlich schneller als die Mutter des Rapbattle-Gegners. Natürlich macht man es sich damit sehr einfach und beweist nur, dass man ein doofer Heini ist, der andere Genres schlicht nicht realisiert, aber so ist das in der Musik nun mal: „Mein Geschmack ist der beste und jetzt fick dich“.

Nur wenige Filme nahmen so wenig Geld am Startwochenende ein wie We Are Your Friends. Das verwundert. So richtig nimmt man Zac Efron den DJ zwar nicht ab, weil er in eigentlich all seinen Rollen dermaßen gehetzt spielt, dass eine emotionale Öffnung nie stattfindet. Aber: Musik und Nebendarsteller liebkosen einander und schlürfen sich gegenseitig Wodka-Sprite aus dem Bauchnabel, weil: Wes Bentley und Emily Ratjakowski passen da hervorragend rein. Er, ein koksender David Guetta. Sie, ein zunächst graues, dann schon bald sehr buntes Mäuschen im Supermodelkostüm. Sommerkino eben, mit ein bisschen Charme, ungefährlicher Idiotie und netten Vibes. Passt schon.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s