Kurzkritiken

Der Wert des Menschen: Unendlich

Ultrarealistisches Abbild des Systems. Im französischen Der Wert des Menschen erzählt Stephane Briz die Geschichte eines Mannes, die niederschmettert. Thierry verliert seinen Job und wird fröhlich in der Marktwirtschaft gedemütigt, bis ein Akt der Verzweiflung alles noch schlimmer macht: Einen Job annehmen, der ihm zuwider ist.

Wer reines Schauspiel ohne Schnörkel, Pathos oder Spielereien möchte, muss Der Wert eines Menschen sehen, muss Vincent Lindon beobachten, wie er seine Figur zur tragischsten macht, die das Kino seit langer Zeit gesehen hat. Ein stilistisch einfach gehaltener Film, denn das hier Erzählte braucht keine künstlichen Effekte. Zusehen und fühlen. So wundervoll wurde ich selten erdrückt.

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