Medienkritik

Sherlock Holmes weiß, dass die GameStar nichts weiß

Um es mit den Worten der GameStar zu formulieren: Dieser Artikel wird lang oder kurz oder mittel – das Potenzial ist da. Für alles. So oder so ähnlich schreibt GameStar über ein neues Spiel, über das eigentlich nichts bekannt ist.

Auf Twitter und im Newsticker von GameStar.de umschreibt die Redaktion es so, inklusive Rechtschreibfehler:

„Preview: Sherlock Holmes ist zurüc – Sherlock Holmes: Chapter One könnte ein Adventure-Meisterwerk werden – oder richtig übel floppen“

Tja, möchte man anmerken, ein bisschen kann jede Vorab-Beurteilung so aussehen: Meisterwerk oder Flop, das sind die zwei möglichen Enden einer von Journalist*innen veröffentlichten Einordnung oder Kritik. Warum GameStar nicht genauer wird, hat allerdings einen Grund: die Redaktion weiß nix über das Spiel.

In der Vorschau heißt es:

„Sherlock Holmes ist zurück! Und das mit einem relativ nichtssagenden Trailer.“

Und tatsächlich ist die Umschreibung als langweiligster Trailer der Dekade eine durchaus akzeptable Wiedergabe dieser zweiminütigen Inhaltsleere, in der zwei Boyband-Mitglieder stumm in Wort und Emotion spazieren gehen. Worauf also basiert der zweiseitige Text über Sherlock Holmes: Chapter One?

Man weiß es nicht so genau. Die Redaktion verrät zwar, man habe mit den Entwickler*innen gesprochen, doch eine Analyse der Vorschau zeigt: Informationen sind daraus nicht entstanden.

Zunächst erklärt GameStar, wie das Spiel auf die Anfänge von Sherlock Holmes blicken will.

„Sherlock Holmes: Chapter One erzählt die Geschichte eines 21-jährigen Azubi-Detektivs. Zusammen mit seinem Kumpel Jon (nein, nicht John Watson, sondern Jonathan) bereist Holmes eine Mittelmeer-Insel, auf der seine Mutter gestorben ist – und verwickelt sich dort natürlich in Kriminalfälle.“

Aber …

„Wie viele das sind, wissen wir noch nicht.“

Dennoch findet GameStar das Konzept spannend:

„Perfekte Zutaten für eine spannende Geschichte […]“

Aber …

„doch wir wissen derzeit nicht genug, um eine klare Prognose abzugeben.“

Das Fazit zur Handlung lautet: Es sollen die Anfänge von Sherlock Holmes beleuchtet werden, aber wie viele Kriminalfälle das umfasst und warum und ob das spannend sein soll, weiß GameStar nicht.

Die Spielwelt

Vielleicht verrät die Redaktion mehr über die Spielwelt. In erster Linie verstehe sich das Spiel als „Adventure“, das in einer offenen Welt stattfinden soll. Was weiß GameStar darüber?

„Der junge Sherlock kann die Mittelmeer-Spielwelt frei begehen, offenbar gibt’s auf der Insel auch eine größere Stadt.“

Vielleicht gibt es eine größere Stadt, doch GameStar weiß auch das nicht genau, schließlich heißt es lediglich „offenbar“.

Wie konkret soll ein Adventure in einer Open World funktionieren?

„Hinweise zu eurem Fall verteilen sich überall auf dem Eiland, was euch wiederum mehr Freiheit beim Entdecken der Story gewährt. Ihr sprecht mit Leuten, sammelt Indizien, kombiniert Hinweise, knackt Fälle.“

Hier zeigt sich, wie wenig GameStar weiß – also tatsächlich nicht ein bisschen beschreiben kann, wie das oben genannte funktioniert. Wie die Kombination von Hinweisen, das Sammeln von Indizien, das Knacken von Fällen und das Sprechen mit Menschen im Detail oder nur im Ansatz klappen soll, wird nicht erklärt. Es kann alles bedeuten – oder nichts. Und wer sagt eigentlich, dass mehr „Freiheit beim Entdecken der Story“ gewährt wird, wenn GameStar das doch gar nicht überprüfen konnte?

Da das letzte Spiel des Studios, The Sinking City, eine eher öde offene Spielwelt geboten hat, zitiert GameStar die Entwickler*innen. Man habe sich die Kritik zu Herzen genommen, heißt es, die Open World werde „deutlich geraffter und fokussierter“, und weiter:

„Wir erschaffen eine Open-World-Detektiv-Erfahrung, in der unsere Spielmechaniken direkt mit der offenen Welt, der Interaktion mit Menschen und Orten, verwoben sind. Wir basteln hier aber keine Sandbox mit zig Aktivitäten wie Fischerei oder Rennen. Spieler finden in der Welt neue Nebenaufgaben, Geheimnisse, Collectibles, wenn sie die Insel erforschen wollen. Alternativ könnt ihr euch auch einfach nur auf die Story konzentrieren.“

Im Klartext heißt das: Das Spiel soll perfekt werden. Aufeinander abgestimmt, miteinander verwoben, alles geil, alles gut. Oder auch: schamlose Eigenwerbung, die die Entwickler*innen nach außen kommunizieren. Oder: nach außen kommunizieren dürfen. Eine kritische Nachfrage gibt es schließlich nicht. GameStar ermöglicht es dem Studio, das Spiel unverhohlen als bestmögliche Erfahrung zu bewerben.

Das Kampfsystem

Nicht ausschließlich als Adventure verstehe sich das Spiel, schreibt GameStar, „es wird auch wieder gekämpft“. In Sinking City war neben der doofen Spielwelt auch das Kampfsystem doof, daher heißt es in der Vorschau:

„Doch keine Sorge, Frogwares hat die fummeligen Schießereien aus The Sinking City über Bord geworfen und stattdessen ein komplett neues Sherlock-Kampfsystem gebastelt. Das soll mehr auf Holmes‘ messerscharfe Beobachtungsgabe setzen als auf rohe Gewalt.“

Zunächst klingt das gut: Ein negativ bewertetes Element wird von den Entwickler*innen verbessert. Wie soll das im Detail aussehen?

„Wie genau das funktioniert, ist noch nicht klar. Vielleicht ähnlich wie in den Sherlock-Kinofilmen, wer weiß?“

Ja, wer weiß das schon so genau? Ein Journalist oder eine Journalistin vielleicht. Die hätten das in Erfahrung bringen können. Mit Nachfragen, Einordnungen, Kontext. Für die GameStar mag das vermutlich irre klingen, klar, journalistisches Nachfragen, Recherchediesdas, da kann man schon mal durcheinander kommen.

Stattdessen gibt die GameStar-Redaktion dem Studio erneut die Gelegenheit der Läuterung, schließlich solle man sich „keine Sorgen“ machen, da das fummelige Ballern einem neuen Kampfsystem weicht, das nicht so sehr auf rohe Gewalt setzt – was genau das bedeuten soll, weiß GameStar nicht.

Aber ja, hauptsache der Spielejournalist versichert den Leserinnen und Lesern, sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, obwohl er keinen Anlass hat, das zu behaupten. Kritischer Spielejournalismus am Limit.

Soll man sich freuen?

GameStar stellt die einzig wahre Frage: Soll man sich auf das Spiel freuen? Natürlich kann GameStar darauf keine Antwort geben, weil GameStar nix nennenswertes über das Spiel weiß. Daher reden sie drumherum:

„Auf dem Papier will Chapter One die großen Stärken des grandiosen Crimes and Punishments – also das freie Kombinieren und Lösen spannender Fälle – aufs nächste Level hieven: Ihr enthüllt das Mysterium einer ganzen Insel. Dass ihr Sherlock zudem in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln könnt (über das Skill-System wird noch nicht viel verraten) verspricht genau die Freiheit, die wir uns wünschen.“

Hinzu komme das Versprechen, der Vorlage treu zu bleiben und das vermeintlich frische Szenario. Aber laut GameStar bleiben Fragen:

„Erbt die Story um den jungen Sherlock den Charme früherer Serienteile? Funktioniert Holmes ohne Watson? Wird die Geschichte spannend? Geht den Open-World-Knobeleien zu schnell die Puste aus?“

Oder anders gefragt: „Sherlock Holmes Chapter One, was isn das eigentlich?“

Obwohl nix im Detail über das Spiel bekannt ist, also wirklich echt überhaupt gar nix abseits von Marketing-Versprechen, schreibt der Redakteur am Ende:

„Einzig das Kampfsystem stimmt mich aktuell skeptisch.“

Tja.


Fassen wir kurz zusammen, was uns die Preview verraten hat:

Über das Kampfsystem:

„Wie genau das funktioniert, ist noch nicht klar.“

Über die Handlung:

„Perfekte Zutaten für eine spannende Geschichte, doch wir wissen derzeit nicht genug, um eine klare Prognose abzugeben.“

Über das Skill-System:

„[…] (über das Skill-System wird noch nicht viel verraten) […]“

Über die Kriminalfälle:

„Wie viele das sind, wissen wir noch nicht.“

Über die Grafik:

„…“

Abgesehen von der Tatsache, dass das Spiel die Anfangstage von Sherlock Holmes beleuchten soll, weiß GameStar nichts über das Spiel.

Alles andere in der zweiseitigen Vorschau besteht aus vagen Versprechen der Entwickler*innen, frei von Details oder Erklärungen.

Möchte man erfahren, wie das Lösen von Kriminalfällen in einer offenen Welt funktioniert, bekommt man keine Antwort. Möchte man wissen, wie die Handlung um den jungen Sherlock Holmes beginnt oder mit welchen Stilmitteln sie arbeit, bekommt man keine Antwort. Will man sehen, wie die Grafik aussieht, bekommt man lediglich Bilder vom Hersteller zu sehen – und dann auch noch Artworks, die nicht aus der Grafik-Engine des Spiels stammen. Möchte man das grundlegende Spielprinzip erfahren, ist man nach der GameStar-Vorschau nicht schlauer.

Obwohl die Redaktion durchaus Skepsis äußert, hofiert die Preview die Statements der Entwickler*innen. Man solle sich keine Sorgen machen, heißt es, die Open World werde überarbeitet und das Kampfsystem verbessert, aber es ist schlicht nicht bekannt, wie genau das funktionieren wird. Warum also soll man sich keine Sorgen machen? Weil das Studio, das das eigene Spiel verkaufen will, das sagt?

Ich will nicht sagen, dass die GameStar-Redaktion unter dem Deckmantel vermeintlich unabhängiger Berichterstattung ein erweitertes PR-Gelübde veröffentlicht hat, doch die Historie von Previews belegt, wie eine Textsorte seit Jahrzehnten ihren Ursprung in Material findet, über das lediglich der Spielehersteller die volle Kontrolle hat. Bedenkt man weiter, wie der GameStar-Chefredakteur beteuert, wie wichtig ihm das Vertrauen der Publisher sei, ergibt nicht nur diese Preview Sinn.

Oder doch lieber Steam lesen?

Der Punkt, an dem die Sherlock-Vorschau die Grenze von schlechtem zu zweifelhaftem Journalismus überschreitet, ist dann erreicht, wenn man den GameStar-Text mit Marketing-Blabla vergleicht. Genauer: mit dem Text, den der Spielehersteller auf Steam veröffentlicht hat.

GameStar schreibt etwa:

„Sherlock Holmes: Chapter One erzählt die Geschichte eines 21-jährigen Azubi-Detektivs. Zusammen mit seinem Kumpel Jon (nein, nicht John Watson, sondern Jonathan) bereist Holmes eine Mittelmeer-Insel, auf der seine Mutter gestorben ist – und verwickelt sich dort natürlich in Kriminalfälle. […] Was wir allerdings bereits erfahren haben: Sherlock Jr. ist arrogant, brillant, aber auch naiv.“

Bei Steam heißt es:

„Bevor Sherlock Holmes der berühmteste Privatdetektiv der Welt wurde, war er ein brillanter junger Rebell, der sich unbedingt beweisen wollte. Als ihn eine alte Verletzung zurück an die Mittelmeerküste zwingt, wo seine Mutter starb, scheint es die perfekte Gelegenheit dafür zu sein. […] So habt ihr die jugendliche Arroganz und Naivität des Mannes, bevor er zur Legende wurde, noch nie gesehen – und jetzt könnt ihr sie sogar hautnah miterleben.“

GameStar schreibt:

„Hinweise zu eurem Fall verteilen sich überall auf dem Eiland, was euch wiederum mehr Freiheit beim Entdecken der Story gewährt. Ihr sprecht mit Leuten, sammelt Indizien, kombiniert Hinweise, knackt Fälle.“

Und bei Steam heißt es:

„Man weiß nie, wo der nächste Hinweis zu finden ist. Erkundet die gesamte Stadt und nutzt euer neu erlangtes Wissen bei eurer Suche nach der Wahrheit. Verwendet Hinweise, Gerüchte, Verkleidungen, Zusatzinformationen und Beweisstücke, um einen hieb- und stichfesten Fall in Eurer Vorstellungskraft aufzubauen.“

Warum klingen Marketing und vermeintlicher Journalismus so ähnlich? Weil GameStar das Spiel nicht gespielt hat. Null Minuten. Keine Sekunde. Nix hat die Redaktion gesehen, gar nix. Und dennoch schreiben sie eine zweiseitige Preview, einfach so, mit null Infos fernab jener vermeintlichen Details, die aus Marketing- und Promomaterial ohnehin für jeden frei zugänglich sind.

Und nein, natürlich sind die Infos, die die Entwickler*innen in den zitierten Passagen nennen, keine validen Informationen, weil der Spielejournalist sie ohne Zugang zum Spiel nicht überprüfen kann. Verspricht ein Studio, aus den Fehlern der Vorgänger zu lernen, ist dieses vermeintliche Versprechen solange nichts wert, bis eine Journalistin oder ein Journalist das überprüfen kann. Bis dahin gilt: nichts glauben, was der Publisher oder das Studio erzählt.

Freilich hält sich die Spielepresse nicht daran. Das Format der Previews würde nicht mehr existieren, sollten Spieleredaktionen das Marketing-Gewichse ignorieren. Nur: gar keine Vorab-Berichterstattung ist auch doof.

Oder?

Zumindest würden Leserinnen und Leser nicht mehr so häufig getäuscht. Der gleiche Autor, der die Sherlock-Preview verfasst hat, schrieb etwa über die Story-Kampagne von Star Wars Battlefront 2 (2017), sie treibe den Spielerinnen und Spielern die Freudentränen in die Augen und könne richtig, richtig groß werden.

Auf welcher Basis wurde das geschrieben? Auf einer Star-Wars-Messe, unterstützt vom Star-Wars-Inhaber Disney, hat der Redakteur einen Trailer gesehen und ein Making-Of-Video. That’s it. Mehr nicht. In einem Video aus der Preview äußert sich ein Redakteur von IGN Deutschland ähnlich positiv und sagt:

„Ich muss wirklich feststellen: Battlefront 2 hat meiner Meinung nach das Potenzial, das vielleicht beste Star-Wars-Spiel zu werden.“ 

Was?! Wie? Und überhaupt: ernsthaft? Nix gespielt und nix gesehen, das nicht unter der Kontrolle von Disney und EA erstellt und gezeigt wurde – und trotzdem kommt so ein Quatsch dabei heraus. Wie kann so ein Fazit möglich sein, wenn das doch angeblich Journalisten sein sollen?

Man stelle sich mal einen Hansdampf vor, der als Automobil-Journalist über den neuen Opel Corsa einen Text veröffentlicht und schreibt, der Opel Corsa ballert wie ein Ferrari über die Autobahn, Jungejungejunge, wie der ballert mit seinen 82 PS, die sich aber anfühlen wie 182 PS, brummbrumm, Digga – dabei hat er das Fahrzeug nie selbst gefahren, geschweige denn gesehen, weil er eine Pressemitteilung als Grundlage für seinen Artikel benutzt hat und am Ende betont, dass Ferrari-Fahrgefühl sei zumindest das Ziel von den geilen Opel-Leuten und die Voraussetzungen dafür seien echt prima, gleich sieben mal hat er „prima“ geschrieben und vier mal „grundsolide“.

Tja, letztlich trat das exakte Gegenteil ein, also betreffend Battlefront 2, eine fürchterliche Story-Kampagne war das. Auf der Grundlage geschönter, nicht selbst gespielter Szenen urteilt ein Spielejournalist vorab in den höchsten Tönen und jagt damit die Freudentränen in die Augen der PR-Manager*innen. Es wäre absurd, wenn es nicht beinahe tagtäglich passieren würde im Spielejournalismus.

Unzählige Previews fallen in diese Kategorie: dem Marketing, gar dem Wahnwitz nahe – und doch ernst gemeinter, (leider) erfolgreicher Spielejournalismus. Gar keine Vorab-Berichte sind auch keine Lösung, und ausnahmsweise nutzt GameStar in der Sherlock-Preview sogar einen Ansatz, den ich eigentlich begrüße: die bislang bekannten Details in einen Kontext setzen, also etwa die Vergangenheit des Studios erwähnen und wie gut oder schlecht dort dieses oder jenes Feature funktioniert hat. Mehr nicht. Einfach mal locker halten, das alles. Nicht zu viel aufschreiben und jedes Detail aus der geschönten Demo wiedergeben, sondern stur bei den bisher veröffentlichten Infos bleiben und jede kritische Einordnung weglassen, da sie ohnehin vom Marketing beeinflusst wurde.

Klingt trocken, aber auch daraus ließe sich ein spannender Text machen. Das Problem mit der Preview zu Sherlock Holmes: Chapter One und somit der Unterschied meiner bevorzugten Variante: Es gibt schlicht keine Informationen, die GameStar liefern kann. Ausnahmslos alles ist vage. Nix hat die Redaktion gespielt, es wurde ihr auch nix abseits vom Quatsch-Trailer gezeigt. Entsprechend nix enthält der Text.

Wen juckt das alles nicht? Jene Redaktion, in der ehemalige PR-Manager über die Spiele des ehemaligen Arbeitgebers schwärmen dürfen und – halt stop, das führt zu nix, ich beende den Artikel einfach mit einer Liste von Texten, in denen ich genau beschreibe, wie GameStar jede journalistische Regel mit Füßen tritt. Tschüss!

ein Kommentar

  1. Dieser Trend ist und auch schon seit längerem aufgefalle, wie so vieles was dort vollkommen entgleist.

    Anstatt über angekündigte neue Titel zu informieren, informiert Gamestar ihre Leser über ihre eigene Ahnungslosigkeit, die als vermeintliche „Recherche“ verkleidet ist, dabei wohl mit starker Vermutung als Vorwand dient, einen Titel ins Gespräch zu bringen um mit wohlwollenden Spekulationen, die gerne auch mal aus Reddit-Trashtalk übernommen, Interesse dafür zu wecken.
    Dabei ist es kein Geheimnis, dass gerade auf Reddit die meisten Publisher/Entwickler ihre Botschafter und PR Beauftragten dort installiert haben, um eben viralen Gossip zu provozieren um sich und das Produkt ins Gespräch zu bringen.

    Letzteres führt inzwischen absurderweise dazu, dass nicht mehr Gamestar ihre Einschätzungen über einen Titel ausformulieren, sondern die Einschätzungen der „Fans“ aus dem Reddit Forum den Lesern nahebringen. Das ist noch nicht mal mehr eine subjektive journalistische Ebene, sondern gegen Entlohnung geschriebene Nachplapperei.

    So ungefähr unser Eindruck.

    Gefällt 1 Person

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